Wir über uns

Firmengeschichte der Classei-Büroorganisation Egon Heimann GmbH

Wir über uns

und die Entwicklung unserer Classei-Organisation

Was wir über uns zu sagen haben, hängt eng mit der Frage zusammen, wie ist das Schnell- oder Sofort-Ordnungssystem entstanden und wie hat es zu einer besseren  Büroorganisation, insbesondere Schriftgutorganisation beigetragen?Unser Geschäftsführer, Herr Egon Heimann berichtet:

Als Refa-Ingenieur war ich Mitte der 60er Jahre in einem Papierverarbeitungswerk in Wuppertal mit der Optimierung von Fertigungsabläufen und mit Materialfluss-Rationalisierung beschäftigt. Probleme in der Schriftgutverwaltung, die immer akuter wurden, veranlassten mich, Arbeitsabläufe und Aktenabläufe auch dort zu untersuchen und ähnliche Maßstäbe anzulegen. Dabei wurde mir bewusst, wie weit die Verwaltungen und Büros gegenüber Fertigungsbetrieben zurückgeblieben waren. Ich stellte fest, dass die Aktenordner und die Hängeregistratur, die ich Jahre zuvor noch selbst neu organisiert und geordnet hatte, ein echtes Hindernis darstellten. Das Abheften in diesen Schriftgutbehältern war enorm zeitaufwändig. Das war ein Grund mit dafür, dass Vorgänge nicht sofort bei der Bearbeitung abgelegt werden konnten.

Die Folge war, es entstanden  lose Papierstapel unsortierter und loser Schriftstücke. Das zeigte sich in übervollen Ablagekästen. Es dauerte lange, bis
alles glücklich in den Aktenordnern ‚eingefädelt’ war. Bei der Bearbeitung hatte man keine systematische Ordnung, Briefklammern, Aktendeckel und Klarsichthüllen waren die vorübergehenden Ordnungsmittel. Es musste oft in den Papier- und Akten-stapeln mühsam gesucht werden.. Das ständige Umschichten und Beiseitelegen der Stapel war auch nicht dazu angetan, die Vorgänge schneller zu finden. Erst nach der Bearbeitung der ungeordneten Vorgänge wurde sortiert und in Aktenordnern (Hebelordner) abgeheftet und damit für Ordnung gesorgt. Aber man legte nicht nach Vorgängen ab, was vernünftig gewesen wäre, sondern nach Schriftgutart, d.h. ein Bestellvorgang z.B. wurde aufgelöst und in separaten Ordnern, wie  Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Schriftwechsel, Vertreterkopien, Lieferscheine usw. abgeheftet.

Bei einer Reklamation war es für den Sachbearbeiter unmöglich, sich alle Ordner an den Schreibtisch zu holen. Der einfachere Weg war, sich alle einschlägigen Schriftstücke aus den einzelnen Aktenordern auszuheften. Nach der erneuten Bearbeitung musste dann alles wieder abgeheftet werden. Dieses und vieles mehr schien nicht der Weisheit letzter Schluss zu sein. Aber das ist ja heutzutage alles überwunden, oder? Jedenfalls wurde mir damals klar, dass hier ein grundsätzlich neues Ordnungssystem entwickelt werden musste. Nach vielen Untersuchungen, Überlegungen, Tests usw. mit meinen Mitarbeitern entstand ein ebenso einfaches wie wirksames Organisations- und Ordnungssystem.

 

Es stellte sich heraus, dicke, voluminöse Mappen und Sammelakten, wie der Aktenordner, waren ein Hindernis für eine effektive Schriftgutorganisation. Viele
‚Fingerwege’ in den Akten erfordern viel  Suchen. Wir fanden, dass es viel vernünftiger sei, (fast) alles sofort, also bei der Entstehung der Vorgänge in geeigneten Ordnungsmappen  zu übernehmen. Das ergab dann schon am Arbeitsplatz eine vernünftige Ordnung, die über alle Stufen der Bearbeitung, Weiterleitung, Zwischen- und Endlagerung beibehalten werden konnte. Das ganze nachträgliche Sortieren und Abheften entfiel vollständig.

Wir fanden weiter, dass dicke voluminöse Vorgänge sich in Wahrheit aus vielen kleinen Vorgängen zusammensetzten. Wenn man sie also in kleine Bearbeitungseinheiten auflöste, sparte man sich das viele Blättern und Suchen. Dünne Akten bieten zudem den Vorteil, dass nicht mehr abgeheftet werden muss. Es konnte jetzt die oft abgelehnte, aber enorm zeitsparende Loseblatt-Ablage verwirklicht werden, ohne dass ‚fliegende Blätter’ entstehen. Für Akten, die unbedingt geheftet werden mussten, wurde eine selbstklebende Heftvorrichtung entwickelt und patentiert, die jederzeit in eine Mappe befestigt werden konnte. Bei der Verwirklichung dieses Konzepts, ergaben sich einige Probleme. Übliche Mappen aus Karton, wie Aktendeckel und Hefter waren nicht geeignet. Auch die üblichen Beschriftungsreiter aus Plastik oder Metall waren in vieler Hinsicht ungeeignet.

Neuartige Mappen mussten entwickelt werden, die wenig auftragend und doch so standfest waren, dass eine senkrechte Aufbewahrung ohne Hängeschienen möglich war. Das wurde durch abgekantete Seitenklappen erreicht. Wir nannten diese Mappen Ordnungs- oder Orga-Mappen. Weiter mussten Selbstklebe-Reiter entwickelt werden, die wenig auftragend, leicht  und kostengünstiger waren, und die vor allem im Handumdrehen aufzusetzen waren. Das Ergebnis waren die so genannten Quick-Tabs. Hinzu kamen foliengeschützte Folienreiter und in neuerer Zeit der Strip-Tab. Als Neuheiten wurden sie patentiert. Alle Tabs sind selbstklebend und unter dem Begriff Orga-Tabs zusammengefasst.

Es ist hier nicht der Raum, um alle Elemente, Zubehör und Zusatzartikel des Classei-Sofort-Ordnungs-Systems, kurz Classei-System genannt, zu besprechen, nur soviel sei gesagt:

In der Praxis zeigte sich bald, dass unsere Erfahrungen mit dem neuen System unsere Erwartungen weit übertrafen. Es zeigte sich, was wir gar nicht erwartet hatten, dass sich der Raumgewinn  im Schnitt so um die 50% bewegte, bei bestimmten Hängemappen erlebten wir sogar Raumeinsparungen von 80 und in einem Fall von 90%. Das waren sicherlich Einzelfälle, aber immerhin ein erstaunliches Ergebnis.Interessanter noch waren die neuen Möglichkeiten der Organisation und Ablaufgestaltung. Jetzt konnte sofort am Arbeitsplatz bei Entstehung eines Vorgangs eine Ordnungseinheit mit einer Ordnungs- oder Orga-Mappe gebildet werden. Die Mappen wurden wie Karteikarten in Ordnungs- oder Orga-Boxen Der Zeitgewinn war ebenso überwältigend. Unsere Zeitstudien belegten, dass sich in
dem neuen System bis zu 12 x schneller ablegen ließ als in Hebelordnern
(Aktenordner mit Bügelmechanik).

Durch diesen vielfältigen Nutzengewinn an Zeit, Raum und Kosten bestand in vielen Betrieben nicht mehr die Notwendigkeit, sich voll auf das papierlose Büro durch Dokumentenverwaltung in der EDV einzustellen. Natürlich lässt sich nicht leugnen, dass der Computer Möglichkeiten bietet, die mit dem Classei-System nicht abgedeckt werden können.

Das führte uns schon vor einigen Jahren dazu, im eigenen Haus ein Software-Programm zu
entwickeln, das einerseits hervorragend mit dem Classei-System zusammenarbeitet,
andererseits aber auch die Möglichkeit bietet,  Dokumente papierlos zu

Das führte uns schon vor einigen Jahren dazu, im eigenen Haus ein Software-Programm zu entwickeln, das einerseits hervorragend mit dem Classei-System zusammenarbeitet, andererseits aber auch die Möglichkeit bietet,  Dokumente papierlos zu verwalten. Dieses Programm  unter den Markennamen Carma und neuerdings Carma-Organizer bekannt geworden, beinhaltet acht Anwendungsprogramme, so genannte Organizer, die vielfältige Ordnungs- und Verwaltungs-probleme in der Büroorganisation lösen. Um das Ganze abzurunden und kaum einen Bürobereich außer Acht zu lassen,
befindet sich in unserem Verkaufsprogramm auch ein
Warenwirtschaftsprogramm </A mit Auftragsabwicklung (Angebot, Auftragsbestätigung, Rechnungsschreibung, Kunden- und Lagerverwaltung) mit Buchhaltung. Sie können sich eingehender informieren. Hier auf der Website gibt es verschiedene Fachartikel. Außerdem werden alle Elemente und Artikel des Classei-System besprochen. Sie gelangen dorthin über die blauen unterstrichenen Links. Sie können aber auch über Kontakt einen Katalog mit weiteren Informationen und Mustern anfordern, zusätzlich ist eine Bewertungs-CD mit den Carma-Software einschließlich des Warenwirtschafts-Programms erhältlich. Noch ein Wort zu unserem Standort. Wir waren damals in Wuppertal stationiert, haben dort aber 1981 alle Zelte abgebrochen und sind mit ‚Kind und Kegel’ nach Oberbayern  gezogen, 10 km südlich vom Chiemsee und 15 km nördlich von Reit im Winkl. Wir fühlen uns eigentlich mehr im Zentrum von Europa als damals. Wenn Sie vielleicht einmal in dieser Gegend Urlaub machen, schauen Sie doch einmal herein. Bisher ist es uns gelungen, unser Team klein zu halten, dank Outsourcing und straffer
Organisation. Wir sind dabei, uns und unsere Systeme immer stärker im Internet
zu präsentieren und Vorgänge zu automatisieren, um Sie schnellstens bedienen zu
können.


30.07.2010